Die drei Wege zur eigenen Website
Bevor es um Zahlen geht, lohnt sich ein Blick auf die Möglichkeiten. Grob gibt es drei Wege, zu einer Website zu kommen – und sie unterscheiden sich im Preis deutlich.
| Weg | Grober Preisrahmen | Passt für |
|---|---|---|
| Baukasten (z. B. Wix, Jimdo) | monatliche Gebühr, meist ein niedriger zweistelliger Betrag | Hobby, Vereine, Gründer mit Zeit und kleinem Budget |
| Freiberuflicher Webdesigner | meist ab etwa 1.000 € bis in den mittleren vierstelligen Bereich | kleine und mittlere Betriebe, die professionell auftreten wollen |
| Agentur | häufig ab etwa 5.000 €, nach oben offen | größere Unternehmen, Shops, komplexe Funktionen |
Die Zahlen sind eine grobe Orientierung, keine festen Marktpreise. Entscheidend ist nicht, wer die Website baut, sondern was sie können muss.
Wovon der Preis einer Website abhängt
1. Anzahl der Seiten
Ein Onepager mit allen wichtigen Informationen auf einer Seite ist günstiger als eine Website mit eigenen Seiten für jede Leistung. Für die Sichtbarkeit bei Google haben mehrere Seiten aber einen Vorteil: Jede Leistung kann einzeln gefunden werden.
2. Design: Vorlage oder individuell
Eine angepasste Vorlage ist schneller umgesetzt. Ein individuelles Design dauert länger, sieht aber nicht aus wie die Seite Ihres Mitbewerbers und kann genau auf Ihre Kunden zugeschnitten werden.
3. Texte und Bilder
Wenn Sie Texte und Fotos selbst liefern, sparen Sie Geld. Wenn der Webdesigner Texte schreibt oder Bilder recherchiert, steigt der Aufwand. Gute Texte sind übrigens einer der wichtigsten Faktoren dafür, ob Google Ihre Seite findet.
4. Funktionen
Kontaktformular und Klick-zum-Anrufen gehören zum Standard. Online-Shop, Terminbuchung, mehrsprachige Inhalte oder ein Kundenbereich machen eine Website deutlich aufwendiger.
5. Korrekturrunden
Wie oft dürfen Sie Änderungen am Entwurf wünschen? Achten Sie darauf, dass das im Angebot steht – sonst kann es später teuer werden.
Laufende Kosten nicht vergessen
Mit der Erstellung ist es nicht getan. Diese Kosten fallen regelmäßig an:
- Domain: Ihre Adresse im Netz, etwa ihre-firma.de. Meist rund 15 bis 25 € im Jahr.
- Hosting: der Speicherplatz, auf dem Ihre Website liegt. Je nach Technik von wenigen Euro bis zu einem höheren Betrag im Monat.
- Pflege und Updates: Bei WordPress-Seiten müssen System und Plugins regelmäßig aktualisiert werden, sonst entstehen Sicherheitslücken. Websites ohne solches System brauchen deutlich weniger Wartung.
- Änderungen: neue Öffnungszeiten, ein neues Foto, eine neue Leistung. Klären Sie vorher, ob Sie das selbst machen oder wer es übernimmt.
Was eine Website bei mir kostet
Ich arbeite mit festen Paketen und Festpreisen. Als Kleinunternehmer nach § 19 UStG berechne ich keine Umsatzsteuer – die Preise sind Endpreise.
- Starter ab 1.290 €: bis zu drei Seiten, modernes Layout, Kontaktformular, eine Korrekturrunde.
- Business ab 2.490 €: bis zu sechs Seiten, individuelles Design, Referenzen, Text- und Bildrecherche im Grundumfang, bis zu drei Korrekturrunden.
- Premium ab 3.990 €: sechs bis zehn Seiten, Premium-Design, umfangreiche Recherche, bis zu fünf Korrekturrunden.
In jedem Paket enthalten sind responsives Design, Onpage-SEO, Google-Indexierung mit Sitemap, SSL sowie Impressum und Datenschutz. Pflege und Hosting biete ich ab 49 € im Monat an, monatlich kündbar. Website und Domain gehören in jedem Fall Ihnen. Alle Details finden Sie auf der Seite Preise.
Woran Sie ein faires Angebot erkennen
- Es steht ein Festpreis drin, kein offener Stundensatz ohne Obergrenze.
- Der Umfang ist klar beschrieben: Seitenzahl, Funktionen, Korrekturrunden.
- Laufende Kosten sind genannt, auch für Hosting und Pflege.
- Es ist geregelt, dass Website und Domain Ihnen gehören.
- Grundlagen für Google (Seitentitel, Beschreibungen, Sitemap, Anmeldung) sind enthalten.
Ein sehr günstiges Angebot kann teuer werden, wenn die Seite später nicht gefunden wird oder bei jedem Update Kosten entstehen. Ein teures Angebot ist dagegen nicht automatisch besser. Fragen Sie nach, was genau enthalten ist.