Ratgeber · Print-Design

Logo erstellen lassen: Worauf es bei einem guten Logo ankommt.

Ihr Logo steht auf Website, Visitenkarte, Rechnung, Firmenwagen und Arbeitskleidung – oft über viele Jahre. Ein Logo nachträglich zu ändern ist teuer. Deshalb lohnt es sich, es von Anfang an richtig zu machen. Hier steht, worauf ich bei der Gestaltung achte und was Sie am Ende in der Hand haben sollten.

Von Orkun Mert, Webdesigner aus Gummersbach · Stand: November 2026 · 5 Min. Lesezeit

Woran Sie ein gutes Logo erkennen

Es funktioniert in jeder Größe

Ein Logo muss auf dem Firmenwagen genauso funktionieren wie als winziges Symbol im Browser-Tab. Feine Linien, viele Details und lange Slogans im Logo verschwinden in kleinen Größen. Der Test: Ist es auf einer Visitenkarte und als Favicon noch erkennbar?

Es funktioniert in einer Farbe

Für Stempel, Gravur, Folienbeschriftung oder ein Fax muss das Logo auch einfarbig funktionieren – schwarz auf weiß und weiß auf dunklem Grund. Ein Logo, das nur mit Farbverlauf wirkt, ist in der Praxis schnell ein Problem.

Es ist einfach

Die bekanntesten Logos der Welt sind einfach. Ein Logo muss nicht erklären, was Sie machen. Es muss wiedererkennbar sein und zu Ihrem Betrieb passen.

Es passt zu Ihren Kunden

Ein Logo für eine Kanzlei wirkt anders als eines für ein Café. Schrift, Farbe und Form senden Signale: solide, modern, verspielt, edel. Entscheidend ist, was Ihre Kunden erwarten – nicht nur, was Ihnen persönlich gefällt.

Welche Dateien Sie bekommen sollten

Ein Logo als einzelnes JPG reicht nicht. Achten Sie darauf, dass Sie folgende Dateien erhalten:

  • Vektordateien (SVG, PDF oder EPS): beliebig vergrößerbar ohne Qualitätsverlust – für Druck, Beschriftung und Werbetechnik.
  • PNG mit transparentem Hintergrund: für Website, Social Media und Office-Dokumente.
  • Varianten: farbig, einfarbig dunkel und einfarbig hell; bei Bedarf eine Version im Querformat und eine kompakte Version.
  • Farbwerte: für Druck (CMYK) und Bildschirm (RGB/HEX), damit Druckerei und Webdesigner die exakt gleichen Farben verwenden.

Häufige Fehler

  • Trends kopieren: Was heute modern ist, wirkt in fünf Jahren alt. Ein gutes Logo ist eher zeitlos.
  • Zu viele Elemente: Symbol, Schriftzug, Slogan, Telefonnummer – das ist kein Logo mehr, sondern eine Anzeige.
  • Fremde Logos als Vorlage: Ein Logo, das einem bekannten Zeichen zu ähnlich sieht, kann rechtlichen Ärger bringen. Vor allem bei einer geplanten Markenanmeldung lohnt sich eine Recherche im Register des Deutschen Patent- und Markenamts.
  • Nur die Bilddatei: Ohne Vektordatei wird jede spätere Beschriftung schwierig.

So läuft die Logo-Gestaltung bei mir ab

  1. Gespräch: Was macht Ihren Betrieb aus, wer sind Ihre Kunden, welche Logos gefallen Ihnen und welche nicht?
  2. Entwürfe: Ich entwickle Vorschläge und zeige sie Ihnen direkt in der Anwendung – auf Visitenkarte und Website.
  3. Feinschliff: Wir verfeinern den gewählten Entwurf.
  4. Dateien: Sie erhalten alle Formate und Varianten für Web und Druck. Das Logo gehört Ihnen.

Wenn Sie gleichzeitig eine Website und Visitenkarten planen, entsteht alles aus einem Guss. Mehr dazu auf der Seite Print-Design.

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